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The Red Bulletin
26. März 2014

Das erste Shooting „Style + Function“ für The Red Bulletin.

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Foto: © The Red Bulletin 4/2014, Detlef Schneider (Fotograf), Dennis Blys (Styling), Joachim Schirrmacher (Redaktion).

Fahrrad – Deutsche Ingenieurkunst, deutscher Maschinenbau und deutsches Handwerk
Schindelhauer hat sich einen Namen mit Singelspeedrädern im schlichten Design gemacht. Herzstück des Spitzenmodells „Ludwig XVIII“ ist die neue Pinion-Schaltung mit 18 gleichmäßig abgestuften Gängen. Sie wurde von ehemaligen Porsche-Ingenieuren entwickelt. Sie übertrugen die Techniken und Standards des Porsche-Entwicklungszentrum für Motoren und Getriebe auf ihr Stirnrad-Schaltgetriebe. Die 18 gleichmäßig abgestuften Gänge bieten eine Gesamtübersetzung von 636 Prozent. Jeder Gang soll sich direkt wie ein Singlespeed fahren. Ob sie damit der bisherigen Referenz, der Rohloff Nabenschaltung mit 14-Gängen (526 Prozent Gesamtübersetzung), Konkurrenz machen ist noch offen. Denn die Pinion wird erst seit Juli 2012 in Serie gefertigt. Und zwar ausschließlich bei zertifizierten, deutschen Automotive- und Sportwagen-Zulieferern. Da das Getriebe für einen optimierten Schwerpunkt in eine Brücke am Tretlager in den Fahrradrahmen integriert wird, braucht es einen speziellen Rahmen.
Das Rad wird nach den Wünschen der Kunden aufgebaut und in der Berliner Manufaktur einzeln mit hochwertigen Komponenten gefertigt, so auch mit mit Schutzblechen und Gepäckträger. Dieses Rad verfügt u.a. über CNC-gefräste Scheibenbremsen „Cleg 2“ von Trickstuff aus Freiburg, Brooks Ledersattel „Swallow Classic“, die Sattelstütze „Light Skin“ mit fünf Hochleistungs-LEDsund die Pedale „Urban“ von Schindelhauer aus CNC gefrästem und poliertem Aluminium. Dank dem  Griptape auf der Pedale bietet es auch Halt für Ledersohlen und Sneaker. Der für Schindelhauer typische Carbonantrieb ist pflegeleicht, fährt sich nicht mehr so schwammig wie früher, braucht aber einen geschraubten Rahmen, was die Steifigkeit des Rahmens beeinträchtigt. Gewicht: 13,2kg. Schindelhauer, ca. 5.000 Euro

Jeans – Der Schnitt der Jeans ist an die Position auf dem Rad angepasst. Der Bund sitzt vorne niedrig und hinten etwas höher. Eine weiche Gummierung im Bund sorgt dafür, dass das Hemd nicht aus der Hose rutscht. Das Material, eine abriebfeste Baumwoll-Cordura-Mischung, ist elastisch, wasser- und schmutzabweisend und trocknet schnell. Verstärkte Tasche für ein kompaktes Bügelschloss. Rapha, 180 Euro / 250 CHFPolohhemd – Aus Baumwolle mit Elasthan. Strellson, 59,90 Euro / 79,90 CHF

Schuhe – „Bounce S3  Leather“. Porsche Design Sport, 450 Euro / 560 CHF

Pulsuhr – „Mio Alpha“, misst ohne einengenden Brustgurt oder Fingersensor. Medisana, 199,95 Euro

Jacken – Commuter Modular Parka, 100% Polyester. Levi’s 379,95 Euro / 579,90 CHF

Die „Pure Hooded Lightwight Jaket“ aus leichtem Ripstop-Nylon schützt vor Wind und somit vor Auskühlen. Puma, 69,95 Euro/ 90 CHF.1 – Die Jeans „Revolution“ verbindet hohen Schutz und modisches Aussehen. Der speziell entwickelte Stoff bietet nicht nur Schutz vor Abrieb und Hitze. Die integierte „c_change”-Membrane ist wind- und wasserdicht und reagiert auf wechselnde Temperaturen. Wird es warm, öffnet sie sich wie ein Tannenzapfen und lässt Wärme und Wasserdampf nach aussen. Wird es kühler, komprimiert sich und verhindert so Frösteln und Auskühlen. Dieses Wunderwerk der Schweizer Textilkunst wird gefertigt von Schoeller–Textil.

Als ursprüngliche Motoradschutzkleidung verfügt die „Revolution“ zudem über Taschen für herausnehmbare Knie- und Hüft-Protektoren. Sie sind normalerweise weich und flexibil. Beim Aufprall verhärten sich die Molekühle und bieten so Schutz. Die Jeans kann bei 40° gewaschen werden, bügeln erhöht die Wasserabweisung. Rokker, 459 Euro / 649 CHF2 – Jacke aus Performance Rip Stop. Atmungsaktiv, Wind- und wasserabweisend.

Stone Island, 649 Euro/ 659 CHF.3 – T-Shirt „Urban Run“ aus Merinowolle mit Taschen für Hausschlüssel, MP3-Player und Co. Gore Running Wear, 99,95 Euro / 129,90 CHF

4 – T-Shirt: QS by s.Oliver, 19,99 Euro/ 29,90 CHF

5 – Schuh „Earthkeepers Harborside 3 Eye Oxford“ aus 100% recycelten PET und Leder mit neuem Federungssystem. Timberland, 129,90 Euro / 169,90 CHF

6 – Rucksack „Fram“ mit wasserdichtem Reißverschluss. Napapijri, 79 Euro / 95 CHF

7 –  Sport- und Sonnenbrille „Evil Eye Halfrim“. Die Beschichtung lässt Wasser und Schmutz abperlen. Auch mit optischen Gläsern. Adidas, 229 Euro

8 – Uhr „GW-A1100“ Multitalent mit Digitalkompass, Weltzeit, Stoppuhr und Alarm. Casio, 549 Euro.9 – Kopfhörer „CitiScape“ mit geschlossem Akustiksystem und integriertem Mikrofon für Telefongespräche. Philips 69,99 Euro / 119 CHF

10 – Sneaker „Yard“. G-Star, 125 Euro / 160 CHF

11 – Stadtführer für Radfahrer. Schuber mit acht Heften u.a. Amsterdam, Barcelona und Kopenhagen. Rapha, 30 Euro / 40 CHF.

Joachim Schirrmacher: Redaktion, Text, Consulting
Bilder: Detlef Schneider c/o Kathrin Hohberg
Styling: Dennis Blys c/o Kathrin Hohberg
Models: Celine – Brinkgreve c/o Modelwerk; Georg Paul – Stolarczyk c/o Modelwerk; Julius c/o Elace Models
Hair/Make-up: Norbert Cheminel c/o Kathrin Hohberg
Assistenz: Gabriele Pascher, Nathalie Okpu
Fotoassistenten: Jann Averwerser, Thomas Gothier, Felix Nürmberger
Studio: Sax Studio/Martin Hippius
Produktion: Monika Rothlauf propsandpeople; Christopher Schönefeld, Made in Germany

Veröffentlicht
Zuerst erscheinen (gekürzt): The Red Bulletin, April 2014, Seiten 88 – 97
Kategorie: Creative Consulting, Mode, Sport - Kommentare(0)
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